Anleitung: YouTube-Kanal erstellen

3 Monaten ago  •  By  •  0 Comments

Youtube Logo Icon auf weißem Grund

Einen YouTube-Kanal zu erzeugen, funktioniert in der Regel unkompliziert und nimmt nur wenige Minuten in Anspruch. (YouTube bietet dahingehend eine übersichtliche Anleitung für dessen Erstellung.)
Allerdings bieten wir Ihnen in diesem Beitrag, neben einer bebilderte step-by-step-Anleitung, auch nützliche Informationen zur Einrichtung sowie Tipps und Tricks rund um den Kanal, direkt aus einer Hand.


Wie erstellt man einen YouTube-Kanal?

Zunächst geht einem eigenen Youtube-Kanal immer die Notwendigkeit eines Google-Kontos voraus.
(Wenn Sie bereits über ein Konto verfügen, können Sie direkt mit Punkt 5 fortfahren)

  1. Youtube besuchen unter: https://www.youtube.com/
  2. Rechts oben auf den blauen „Anmelden“-Button klicken
  3. Youtube Sucheingabe

  4. Wenn kein Google-Konto existiert, kann dieses bequem und schnell durch Klick auf „Weitere Optionen“ eingerichtet werden.
    (Dabei sollte ebenfalls der Unternehmensname statt dem Vor- und Nachnamen verwendet werden.)
    Google Anmeldemaske
  5. Nach der Bestätigung der AGB’s und Datenschutzbedingungen sowie durch SMS oder Sprachanruf, ist das Google-Konto eingerichtet.
    Bestätigung Google-Konto
  6. Sind Sie mit Ihrem Google-Konto angemeldet, klicken Sie links in der Seitenleiste unterhalb des YouTube-Logos auf „Mein Kanal“.
    Youtube Seitenleiste - Kanal
  7. Da zu diesem Zeitpunkt noch kein Kanal existiert, werden Sie gebeten mittels Vor- und Nachnamen einen zu erstellen.
    Allerdings sind Kanäle nicht nur für Privatpersonen bestimmt, weshalb YouTube auch eine extra Option für Unternehmen bereitstellt (Unternehmensname / Sonstiger Name).
    Erzeugung vom Youtube Kanal
  8. Man wird auf eine Seite weitergeleitet und aufgefordert, ein Brand-Konto zu erstellen. Dieses trennt den Namen Ihres (möglicherweise privaten) Kontos, von Ihrem Unternehmenskanal.
  9. Youtube Unternehmenskanal Voraussetzung - Brand-Konto

  10. Danach bietet sich eine Kanalvorschau an, welche befüllt und eingerichtet werden muss. Über die visuelle Aufmachung hinaus, ist es auch besonders wichtig, die richtigen Einstellungen im Hintergrund zu übernehmen, wie zum Beispiel Datenschutzeinstellungen.
  11. Vorschau des Youtube Kanals

  12. Mit dem YouTube-Kanal lassen sich auch Social-Media Accounts wie Twitter verbinden und sorgen für eine breitere Internetpräsenz.
  13. Social Media Konten verbinden

YouTube-Kanal einrichten

Den YouTube-Kanal geplant und bedacht einzurichten, kann essenziell für eine gezielte soziale Vermarktung sein.
Er ist auf YouTube der erste Gesamteindruck, den ein User vom Unternehmen bekommt. Allerdings handelt es sich hier um ein soziales Netzwerk, weshalb die Corporate Identity weniger im Fokus steht, als der Unterhaltungsfaktor. Die Leute sollen dazu animiert werden, sich möglichst lange auf dem Kanal aufzuhalten und Feedback zu liefern – in Form von „Klicks“ und Kommentaren. Sie machen den Kanal populär und sorgen für öffentliche Resonanz. Vor allem aber gewinnen Betrachter einen Eindruck darüber, was sie in Zukunft auf dem Kanal zu erwarten haben, weshalb möglichst optimal sichergestellt werden sollte, dass sie besonders leicht dorthin zurückfinden. Dafür gilt es, den angestrebten Erfolg des Kanals durch gezielte Marketingstrategien auszuloten.

YouTube ist mittlerweile die zweitgrößte Suchmaschine der Welt und zeichnet sich, anders als die herkömmliche Google-Search, nicht mittels Textsuche, sondern ausschließlich durch visuelle Reize aus, was völlig neue Möglichkeiten mit sich bringt den Blick des Betrachters zu fangen und zu lenken. Für den Inhalt bedeutet dies, dass Bildmaterial zielgerichteter eingesetzt werden muss. In Hinsicht auf die Auswahl, filtert das menschliche Auge Bildinhalte wesentlich schneller, wohingegen Text (z.B. bei Google-Search Ergebnissen) bewusst gelesen und analysiert werden muss. Die Auswahl eines Videos geschieht beinahe rein intuitiv und um ein Vielfaches schneller, weshalb der Einsatz von Schrift in äußerst kurzen und prägnanten Schlagwörtern geschehen sollte. Zu viel Text schreckt ab, zu wenig macht misstrauisch. Deshalb sollten Sie sich bei sämtlichem Content folgende Fragen stellen:

– Welche Zielgruppe soll angesprochen werden, um das gewünschte Ziel zu erreichen?
– Welche Mittel sollen dafür im Video eingesetzt werden?
– Mit welchen Aufmachern/Eyecatchern fängt man potentielle Interessenten?
– Wo liegt die durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne des Betrachters?
– Welche Schlagwörter führen am ehesten auf den Kanal?
– Wie kann Text kurz und prägnant eingesetzt werden?

Bei all dieser marketingstrategischen Konzeption ist der Medienträger mindestens genauso wichtig zu bedenken wie das Medium selbst, vor allem wenn man langfristige Ziele verfolgt. Denn je nach Gerätetyp unterscheidet sich das Nutzerverhalten, sodass sich vor einem Desktop-Computer andere Betrachtungsmuster zeigen als auf mobilen Endgeräten oder gar bei einem Smart-TV. So wird sich dieses Verhalten einer bestimmten Gruppe immer weiter verändern, je mehr ein bestimmtes Gerät verwenden. So lösen moderne Smart-TV’s alte Fernsehgeräte allmählig ab und Angebote wie YouTube, Netflix und andere Plattformen finden auf diesen Geräten Einzug und prägen das digitale Verhalten der Nutzer.
YouTube ist eine sehr dynamische Plattform, die vor allem auch durch soziale Streuung lebt und geprägt wird. Und da ein YouTube-Kanal – ob privat oder kommerziell orientiert – im Kern eine soziale
Werbeplattform darstellt, kann eine breite mediale Präsenz den Unternehmenserfolg beflügeln.

Tipps bei der Kanalerstellung

Repräsentation:

Die dargestellten Inhalte sollten stets zur Marke passen und zueinander konsistent sein. Das heißt: KEINE Katzenvideos zwischen neuen Automodellen der letzten Automesse.

Vertrauen:

Behalten Sie eine klare Struktur und verwenden Sie ein Branding, welches Vertrauen zur Marke schafft. Der User soll von Anfang an wissen, worum es geht.

Wiedererkennung:

Es nützt nichts einen Kanal zu haben, wenn man ihn mit den Videos nicht wieder verbinden kann. Konsistente Metadaten, die einem Video (nicht sichtbar) beigefügt werden, sorgen dafür, dass es auch gefunden wird, wenn eingegebene Suchbegriffe nicht in dessen Titel auftauchen, aber zum Inhalt des Videos gehören. Ausdrucksstarke Hashtags (z.B. Verlinkungen auf Twitter) erleichtern es, auf und über soziale Medien aufs eigene Unternehmen zu stoßen.

Prägnanz:

Über ein ausdrucksstarkes Kanalbild wird eindeutig gezeigt, worum es in dem Kanal geht. Sie werden auf allen Plattformen sichtbar sein, die den Kanal darstellen können.

Klarheit:

Auch wenn bekanntlich „Bilder mehr als tausend Worte“ sagen, stehen in der Kanalbeschreibung 1000 Zeichen zur Verfügung, um den Kanal zu erklären.

Struktur:

Gehören mehrere Videos einem gemeinsamen Thema an, können diese durch sogenannte „Thumbnails“ strukturiert zu einer Playlist zusammengefasst werden.

Assoziation:

Mit einem prägnanten Kanalsymbol entsteht eine direkte visuelle Assoziation mit dem Kanal, noch bevor irgend ein Content genannt wird oder gar gelesen werden muss.

Attraktivität:

Eingebettete Wasserzeichen (im Regelfall eine halbtransparente Variante des eigenen Logos) geben nicht nur zu verstehen, dass das Video zu Ihrem Unternehmen gehört, sondern bieten dem Betrachtern eine visuelle Möglichkeit bequem mit einem Klick den Kanal zu abonnieren, ohne die Wiedergabe des Videos unterbrechen zu müssen. Drum sollte das Wasserzeichen besonders einladend sein.


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